Reprendre son souffle est une performance basée sur l’improvisation avec comme aire de jeu l’espace urbain.


Se glissant dans l’espace et le temps de la ville, se fondant au quotidien de ses habitants, les marionnettes « ultra réalistes » et leurs trois accompagnateurs Julika Mayer, Paulo Duarte et Renaud Herbin proposent des présences insolites, allant ainsi à la rencontre des publics. Ces rendez-vous inattendus, génèrent des rencontres originales entre les spectateurs, les marionnettes et les artistes.


En parallèle, Morgan Daguenet accompagne la performance par un univers sonore composée à partir des matériaux issues des interviews réalisés par Julika Mayer avec des femmes âgées et Faustine Beuve propose un travail photographique permettant de garder une trace des différentes performances.


La performance peut durer d’une à deux heures.


Berührendes Innehalten / Performance von LàOù - marionnette contemporaine

Anrührend – mit diesem Wort beschrieben die meisten Zuschauer die Performance. (...) Die Figuren liegen zum Teil wie weggeworfen auf der Strasse, am Bürgersteig oder werden um ein Bushaltestellenschild gewickelt (...) wenn die drei Künstler die Damen dann unfassbar behutsam und zärtlich aufheben, sie im Arm halten und tragen, dann kann und will man als Zuschauer den Blick nicht abwenden. Fast alle Passanten bleiben stehen und beobachten die fast intime Kommunikation der Künstler mit ihren Figuren. Wer nicht innehält, dem entgeht die Schönheit dieser bewegenden Performance (...). (Sie) ging Jung und Alt unter die Haut und schuf vielleicht etwas mehr Verständnis – auf beiden Seiten. (Ruhr Nachrichten, Bochumer Kultur)

Den Atem anhalten basiert auf Improvisation im öffentlichen Raum.

Das corps à corps / Körper-an-Körper-sein mit den Figuren wird zum architektonischen Wechselspiel mit den Räumen der Stadt. Wir nisten uns mit den Figuren der Alten in den Raum und in das Tempo der Stadt ein und kommen so auf subtile und diskrete Weise im Alltag der Bewohner an. Die drei Figuren der Alten sind einfach da, bieten auf ihre Weise Präsenz, treffen und betreffen so die Zuschauer, die ihrerseits zu Akteuren werden.

Dieses unerwartete Zusammentreffen provoziert Begegnungen zwischen den Zuschauern, den Puppen und den Spielern.

Zwei weitere Künstler begleiten die Performance:

Morgan Daguenet komponiert ausgehend von den Interviews eine Art soundtrack /Tonspur direkt zur Performance und Faustine Beuve begleitet die Szenen als Fotografin.

Die Performance spielt mit dem Zeitbegriff und der Zeitwahrnehmung. Sie kann ein bis zwei Stunden dauern.




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